Wir fordern die sofortige Schliessung und Sanie- rung der Jagdschiess- anlage Au in Embrach!

Aus dem Untersuchungsbericht:

  • 250’000 kg Blei und 600 kg Antimon/Arsen liegen in der Jagdschiessanlage (Seite 44)
  • Bis zu 30 cm dick liegen Wurfscheibenfragmente und Schrotbecher im Wald und Ried (Seite 68)
  • Fruchtfolgeflächen auf der Töss-Gegenseite sind mit Blei belastet (Seite 69)
  • Grundwasser ist massiv mit hochgiftigem Antimon und Blei belastet (Seite 69)
  • Trinkwasser des Kynologischen Vereins ist verunreinigt (Seite 71)

 

Sie können uns helfen, indem Sie unserem Verein beitreten oder uns finanziell als Gönnerin oder Gönner unterstützen. Bitte per E-Mail oder mit einem entsprechenden Hinweis auf dem Einzahlungsschein anmelden! Pro Töss-Auen, Oberdorf 7, 8421 Dättlikon, PC: 85-338895-7

 

Verstoss gegen Auenverordnung

 

Im Artikel 5, Absatz 2e der Auenverordnung heisst es:
Die Kantone sorgen insbesondere dafür, dass die Wasser- und Bodenqualität durch Verminderung des Nähr- und Schadstoffeintrags verbessert wird.
Der Kanton lässt es zu, dass sich die Wasser- und Bodenqualität durch Tonnen von Schrot und PAK-haltigen Wurfscheiben, die jährlich verschossen werden, weiter verschlechtert!

 

Im Artikel 6 heisst es:
Die Massnahmen nach Artikel 3 Absatz 1 und Artikel 5 müssen innert drei Jahren getroffen werden.
2003 wurden die Töss-Auen ins Inventar bundesrechtlich geschützter Auen aufgenommen. Bis heute, 6 Jahre nach der Unterschutzstellung sind noch keine Massnahmen ergriffen worden!

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Schluss mit Schuss!

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Wurfscheiben-Spiel

Tontaubenschiessen schadet der Natur

Tontaubenschiessen mag eine olympische Disziplin sein, in erster Linie aber ist es eine Riesensauerei. Wer es nicht glaubt, besuche die Jagdschiessanlage in Embrach. Dort wird an 200 Tagen im Jahr auf Tontauben geschossen. Der Abfall dieser Wurfscheiben liegt 30 Zentimeter dick im Waldboden verstreut, und die Bleiablagerung wird bereits auf 250 Tonnen geschätzt. Was ist denn daran olympisch, bitte?

Hans Meili, Dättlikon