Wir fordern die sofortige Schliessung und Sanie- rung der Jagdschiess- anlage Au in Embrach!

Aus dem Untersuchungsbericht:

  • 250’000 kg Blei und 600 kg Antimon/Arsen liegen in der Jagdschiessanlage (Seite 44)
  • Bis zu 30 cm dick liegen Wurfscheibenfragmente und Schrotbecher im Wald und Ried (Seite 68)
  • Fruchtfolgeflächen auf der Töss-Gegenseite sind mit Blei belastet (Seite 69)
  • Grundwasser ist massiv mit hochgiftigem Antimon und Blei belastet (Seite 69)
  • Trinkwasser des Kynologischen Vereins ist verunreinigt (Seite 71)

 

Sie können uns helfen, indem Sie unserem Verein beitreten oder uns finanziell als Gönnerin oder Gönner unterstützen. Bitte per E-Mail oder mit einem entsprechenden Hinweis auf dem Einzahlungsschein anmelden! Pro Töss-Auen, Oberdorf 7, 8421 Dättlikon, PC: 85-338895-7

 

Goldfische in der Töss

 

Der Regierungsrat schreibt in der Antwort auf eine kantonsrätliche Anfrage von Marianne Trüb (SP) KR-Nr. 373/2003:

Zitat: “...Mit den bereits angeordneten Massnahmen sowie durch den Umstand, dass die Jagdschützengesellschaft Zürich das praxisnahe Schiessen auf dem Jagdparcours entlang der Töss eingestellt hat und das Flussgebiet als Zielraum gemieden wird, werden neue Belastungen des Auengebiets weitgehend vermieden. Weiter gehende Massnahmen wären nicht verhältnismässig...”

 

 

2015-11_-_Tössauen_-_3_of_32[1]

 

 

 

Ist das, was der Regierungsrat in seiner Antwort schreibt, wahr, dann handelt es sich bei den orangen Objekten tatsächlich um Goldfische. Doch beim näheren Hinschauen kann man erkennen, dass es keine Goldfische, sondern schadstoffhaltige (PAK, BTEX) Wurfscheiben von der nahen Jagdschiessanlage Au in Embrach sind. Das ist nur eines von unzähligen Beispielen dafür, dass man den Aussagen des Regierungsrats keinen Glauben schenken kann.

 

 

2015-11 - Tössauen - 22 of 32

 

 

 

Art.6 Gewässerschutzgesetz:
Es ist untersagt, Stoffe, die Wasser verunreinigen können, mittelbar  oder unmittelbar in ein Gewässer einzubringen oder sie versickern zu  lassen.

 

 

Im Art.70 des Gewässerschutzgesetzes heisst es:
Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft, wer vorsätzlich Stoffe, die das Wasser verunreinigen können, widerrechtlich mittelbar oder  unmittelbar in ein Gewässer einbringt, versickern lässt oder ausserhalb  eines Gewässers ablagert oder ausbringt und dadurch die Gefahr einer  Verunreinigung des Wassers schafft.

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Schluss mit Schuss!

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Wurfscheiben-Spiel

Tontaubenschiessen schadet der Natur

Tontaubenschiessen mag eine olympische Disziplin sein, in erster Linie aber ist es eine Riesensauerei. Wer es nicht glaubt, besuche die Jagdschiessanlage in Embrach. Dort wird an 200 Tagen im Jahr auf Tontauben geschossen. Der Abfall dieser Wurfscheiben liegt 30 Zentimeter dick im Waldboden verstreut, und die Bleiablagerung wird bereits auf 250 Tonnen geschätzt. Was ist denn daran olympisch, bitte?

Hans Meili, Dättlikon